Führerschein verloren

Der eigene Führerschein muss stets mitgetragen werden, denn sowohl bei Polizeikontrollen als auch bei anderen Identitätsüberprüfungen dient der Führerschein als klassisches Dokument.

Ist der Führerschein verloren gegangen – aus welchem Grund auch immer – sollte so schnell wie möglich ein neuer Ausweis beantragt werden, da zum einen die entsprechende Bearbeitungszeit 2-6 Wochen in Anspruch nehmen kann, zum anderen aber auch ohne diesen Ausweis das Bewegen jeglicher Fahrzeuge strengstens untersagt ist.

Für die weitere Abwicklung ist nun auch die Ursache des Verlustes ganz entscheidend: Wurde der Ausweis gestohlen, so sollte zunächst eine Anzeige bei einer Polizeidienststelle aufgegeben werden, die für die weitere Abwicklung hilfreich ist. Ist der Schein jedoch auf normale Weise abhanden gekommen, so muss ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Führerscheinstelle gestellt werden.

Führerschein verloren

Führerschein verloren – jetzt heißt es einen Neuen zu beantragen

Der Verlust des eigenen Führerscheins stellt für die Betroffenen immer einen großen Schock dar – wenn der erste Schreck jedoch verdaut ist, sollte sich umgehend um die Beantragung eines neuen Dokumentes bemüht werden. Bei der jeweiligen Fahrerlaubnisbehörde kann ein entsprechendes Antrag gestellt werden und folgende Dokumente sind vorzuzeigen: Reisepass oder Lichtbildausweis (um sich persönlich identifizieren zu lassen) und ein aktuelles und biometrisches Lichtbild.

Zudem muss eine eidesstattliche Versicherung vorgelegt werden, die bezeugt, dass der Verlust des Führerscheins auf „normalem Wege“ geschehen ist und hier kein Diebstahl vorliegt. Mittels dieser Unterlagen kann ein Ersatzführerschein beantragt werden.

Die Kosten für diese Bearbeitung liegen in der Regel bei:
  • 35 Euro
  • zzgl. 30,70 Euro für die eidesstattliche Erklärung

Wurde der Führerschein hingegen gestohlen und es liegt eine Diebstahlbescheinigung vor, muss lediglich die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 35 Euro getragen werden. Nach etwa 4 Wochen kann der Ersatzführerschein bei der örtlichen Fahrerlaubnisstelle persönlich abgeholt werden.

Um auch in der Zwischenzeit Fahrzeuge bewegen zu dürfen, stellt die Behörde einen sogenannten Übergangsführerschein aus. Dieses aus Papier bestehende Dokument enthält lediglich die wichtigsten persönlichen Daten (ohne Bild) allerdings gilt dieser nur in Kombination mit dem eigenen Personalausweis.

Fazit

Wenn der Führerschein verloren geht ist das zunächst ein großes Dilemma, jedoch lässt sich ein entsprechender Ersatz auch zügig abwickeln. Wichtig zu beachten ist hierbei aber, dass ohne jegliche Fahrerlaubnis das Bewegen von Fahrzeugen im Straßenverkehr absolut verboten ist. So muss auch ggfs. der Weg zur Führerscheinstelle ggfs. mit Bus oder Bahn zurückgelegt werden.

Denn erst mit dem Erhalt des Übergangsführerscheins ist Jedermann berechtigt wieder Fahrzeuge zu lenken. Und nach spätestens 6 Wochen wird die ersehnte Nachricht überbracht werden, dass der Ersatzführerschein in der örtlichen Behörde abgeholt werden kann.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd

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